
CO2 lässt sich in Bauabfällen speichern.
Ein von Frauen gegründetes Biotech-Startup in Bristol wiederum verwertet biologische Abfälle aus Industrie und Landwirtschaft zu Baumaterialien, damit insgesamt weniger CO2 entsteht.
Kernstück ist eine eigene Technologie. In einer Pilotfabrik in Lissabon werden die Abfälle mit angepassten Pilzzellen (Myzelien) und nachhaltigen Chemikalien gemischt und in geschlossenen und automatisierten Prozessen verarbeitet.
Nach etwa 4 Wochen ist das Material für Innenwände ausgereift – eine Alternative zu Steinwolle, Holzfaserprodukten oder Polystyrol. Es entsteht wesentlich weniger CO2 und auch der Wasser- und Energieverbrauch ist deutlich niedriger.
Die Eigenschaften bei Schall- und Wärmeisolierung sind vergleichbar und das Material ist feuerbeständig.
Harnsteine machen übrigens Spanplatten schwer entflammbar und nachhaltige Harze für Verbundwerkstoffe entstehen aus Holzresten.



