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Holzabfälle eignen sich nicht nur für nachhaltigen Ersatz von Polystyrol.

Ein Forschungsteam in Finnland erschuf kürzlich aus Bestandteilen von Sägespänen und Stroh eine Alternative zu erdölbasiertem Harz. Denn Letzteres erschwert das Recycling von Verbundwerkstoffen, die für Windräder und Boote oder Wohnmobile verwendet werden.

Das Team extrahierte Cellulose und Hemicellulose aus den Abfällen. Aus den langen, linearen Glucoseketten sowie den kurzen verzweigten Ketten aus Zuckergemisch entstand ein Polyesterharz, das eine um 76% höhere Zugfestigkeit aufweist als ölbasierte Duroplaste.

Damit hergestellte Verbundwerkstoffe lassen sich chemisch in ihre Bestandteile zerlegen und erlauben so eine Wiederverwendung. Abhängigkeit von Öl – Ade! Entsprechende Patente sind eingereicht und Industriepartner gesucht.

Aus der Schweiz kommen indes selbstheilende Verbundwerkstoffe oder transportable Reaktoren zum Recycling von glasfaserverstärkten Kunststoffen.

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