
Kaffeesatz bietet raffinierte Möglichkeiten.
Das gilt auch für Reste von verschiedenem Gemüse, Früchten oder Nüssen, wie die Gründerin eines Startups in Amerika zeigt.
Mit einer eigens entwickelten Technologie wird alles aus den Abfällen von landwirtschaftlichen Höfen oder Nahrungsmittelfabriken herausgeholt. Die Hauptrolle in ihrer Raffinerie spielen die Polarität von Wasser, Druck und Temperaturänderungen.
So werden aus Schalen, Kernen, aussortierten Früchten oder Pressrückständen die enthaltenen Ballaststoffe sowie Vitamine, Fettsäuren und Duftstoffe oder Zellulose und fettlösliche Pigmente gewonnen.
Die wiederum sind bei Nahrungsmittelherstellern als Zutaten begehrt. Ziel ist, die Technologie an sie zu lizenzieren und die Reste direkt vor Ort zu raffinieren.
In Portugal wird schon länger an so einem System für Kreislaufwirtschaft gearbeitet. Biologische Abfälle lassen sich auch für neue Baumaterialien nutzen.



