
Kleine Dörfer können zu mehr Kreislaufwirtschaft in der Kakaoproduktion inspirieren.
Ein Startup in Oxford setzt ebenfalls auf Abfallminimierung und arbeitet an einer nachhaltigen Alternative zu Kakao. Klingt bekannt? Statt Zellkulturen der Kakaobohne kommen jedoch die Schalen zum Einsatz.
Sie werden gehäckselt und nach einer seit vielen Jahrzehnten in Japan verwendeten Methode, z.B. für Soja-Sauce, mithilfe von Pilzkulturen fermentiert. So sollen sich circa 98% der beim herkömmlichen Anbau entstehenden CO2-Emissionen reduzieren und Lieferketten absichern lassen.
Das nach der Fermentierung hergestellte Pulver mit ähnlichem Geschmack wie Kakao eignet sich zur Verwendung für Kuchen, Trüffel-Cremes oder auch Schokolade. Preislich soll es etwa 25-33% günstiger sein.
Aus Schalen von Kakaobohnen entstehen auch Möbel und das Fruchtfleisch dient als natürliche Süße.



