Organisierte Bergung

Mobility

Stoßfänger an Booten helfen Flüsse sauber zu halten.

Ein junges englisches Ehepaar in Cornwall denkt größer und entsorgt mit ihrer Non-Profit-Organisation verrottende kleine Yachten an Flussufern.

Ihr Fokus gilt den Geisterschiffen aus Glasfaser-Verbundstoffen, aus deren Schiffsrümpfen mit der Zeit Plastikpartikel und Giftstoffe ins Wasser gelangen. Bei Untersuchungen vor Ort wurden allein in einem Kilogramm Austern 11.000 Glasfasersplitter gefunden.

Nach dem Entmüllen der Yachten werden sie mithilfe eines alten VW-Busses, an dem ein Kran zur Bergung montiert ist, zu Entsorgungs- oder Recycling-Stellen abgeschleppt.

Die Organisation finanziert sich und die Abfallgebühren für die Schiffe über Spenden oder Crowdfunding. Der Bus wird mit Treibstoff von Pubs betrieben: altes Frittierfett.

Ein anderer Engländer findet Verwendung für ausgediente Fischernetze.

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