
Ein von der Natur inspirierter Greifer funktioniert besonders gut auf unebenen Flächen.
Bei endoskopischen Eingriffen, bei denen verdächtiges Gewebe sicherheitshalber entfernt wird, ist Fingerspitzengefühl erforderlich. Doch das kann nachlassen. Ein US-Forschungsteam hat daher weiche Sensoren zur unterstützenden Kraftmessung während eines Eingriffs entwickelt.
Die flexiblen Sensoren entstanden im 3D-Druck und Gußverfahren aus Silikon mit kleinen dreieckigen Kanälen im Inneren. Diese sind mit einem ungiftigen, flüssigen Metall gefüllt. Jeweils ein Sensor wurde am Daumengriff und am oberen Ende der Endoskop-Zange befestigt.
Anhand der Verformung bei Betätigung des Griffs oder Berührung von innerem Gewebe ließ sich die verwendete Kraft ermitteln. Dadurch könnten Verletzungen vermieden werden.
Andere forschen an kleinen Robotern zur Entfernung von Blutpfropfen oder daran, wie Pfefferminze medizinische Geräte gegen Krankheitserreger schützt.



