
Tempura-Reste lassen sich teilweise wiederverwenden.
Bei glasfaserverstärkten Kunststoffen, die für Boote, Autos oder Windräder verwendet werden, ist ein Recycling nicht nachhaltig. Bis jetzt.
Ein Startup in der Schweiz zerschneidet größere Teile in 1,5×2 Meter große Stücke und trennt die Glasfaserstrukturen sauber von dem Harz.
In ihrem sauerstofffreien Reaktor werden die chemischen Verbindungen unter Hitze gelöst und das Harz in Gas umgewandelt. Ein Teil wird zum Betrieb des Reaktors genutzt und der Rest zu wiederverwendbarem Öl kondensiert.
In einem zweiten, zum Patent angemeldeten Schritt werden die Glasfasermatten von Kohleresten befreit und sind somit neu einsetzbar.
Das Recycling-System kann in einen knapp 10 Meter langen Container direkt zum Abfalllager transportiert werden.
Andere arbeiten bereits an selbstheilenden Verbundwerkstoffen oder nachhaltig recyclebaren Leiterplatten.



