
Eine Alternative zu Einwegplastik ist Spinnenseide zu verdanken.
Das Sehvermögen von Springspinnen wiederum faszinierte ein US-Forschungsteam und sie leiteten daraus eine hocheffiziente 3D Kamera ab.
Dank ihrer mehrschichtigen Retina können die Spinnen beim Sprung zwischen zwei Orten die Entfernungen sehr schnell erfassen.
Die Kamera nimmt, ähnlich wie die Retina der Spinnen, zwei Bilder des gleichen Bereichs hintereinander auf, ändert dabei aber leicht den Brennpunkt.
Aus den feinen Unterschieden zwischen scharfen und unscharfen Stellen berechnet ein Algorithmus die Tiefenschärfe und Entfernung.
Da die Software direkt auf einem integrierten, stromsparenden FPGA-Chip läuft, verbraucht der Vorgang weniger als ein Watt. Anwendungsbereiche wären Wearables, Drohnen oder Roboter.
Eine andere Kamera sieht nah und fern scharf, und eine Brille gleicht Sehschwächen aufgrund chronischer Netzhauterkrankungen aus.



