
Krustentiere wie Krebse machen leitfähiges Gel in Zink-Ionen-Batterien umweltfreundlicher.
Ein Uni-Forschungsteam in Toronto nahm sich nun der Entwicklung von nachhaltigen Elektroden an und fand ebenfalls Inspiration in der Natur.
Während des Lade- und Entladevorgangs in Batterien wandern Ionen aus einer leitfähigen Schicht, die mit dem energiespeichernden Grundmaterial der Elektroden (Zink) verklebt ist, zwischen Kathode und Anode hin und her.
Statt langlebiger Chemikalien wie PFAS nutzte das Team Moleküle von Muscheln als Bindemittel. Gallol-Moleküle haben eine besonders hohe Klebeleistung.
Die neue Zink-Ionen-Batterie mit wässrigem Elektrolyt zeigte eine höhere Lebensdauer als Batterien mit fluoridierten Bindemitteln: nach 8.000 Ladezyklen war die Energieeffizienz noch um 52% höher.
Muschelmoleküle eignen sich auch als Klebstoff für Pflaster und Zink macht Leiterplatten nachhaltiger.



