
Pilze eignen sich zur Lärmdämmung.
Zu nachhaltiger Wärmedämmung experimentierte kürzlich ein Uni-Forschungsteam in China mit Kaffeesatz und wandelte ihn zunächst bei 700°C in Biokohle um. Dadurch erhöhte sich die Porosität der Kaffeekörner von 40% auf 70%.
Diese Hohlräume wurden anschließend mit einem Mix aus umweltfreundlichen Lösungsmitteln gefüllt. Das wiederum verhinderte, dass das als nächstes hinzugefügte Bindemittel Ethylcellulose in die Poren eindrang.
Dann wurde diese Mischung für 10 min bei 150°C verpresst und abschließend noch einmal für 1 Stunde bei 80°C im Ofen gelagert. Dadurch verdunstete das Lösungsmittel aus den Poren wieder.
Das Ergebnis: ein poröses, biologisch abbaubares Material mit Dämmeigenschaften wie Polystyrol. Ideal für die Kreislaufwirtschaft.
Kaffeesatz hat auch raffinierte Tricks auf Lager und gibt sogar Zement einen Extra-Kick.



