
Für manche Versuchstiere gibt es so etwas wie ein Happy End.
In den USA suchte indes ein Forschungsteam nach Wegen, wie sich Tierversuche in der Medizin nachhaltig und kostengünstig umgehen lassen.
Fündig wurden sie bei einer speziellen Sorte von Seetang: der als pazifischer Lappentang bekannten Rotalge. Nach dem Reinigen und Trocknen wurden alle Zellen aus der Alge mit einem anionischen Tensid entfernt, sodass nur eine Netzstruktur übrig blieb.
Auf diesem Grundgerüst siedelte das Team menschliche Zellen der Herzkammer an und diese vermehrten sich im Labor wie erwartet. Mit einem so gewonnenen Zellmaterial ließen sich vorklinische Medizinstudien durchführen – ganz ohne Tiere.
Auch in Edinburgh wird an tierfreien Versuchsaufbauten getüftelt und eine Hydro-Haut aus dem 3D-Drucker erspart sogar Menschen unerfreuliche Tests.



