
Manche Rollstühle lassen sich über Kopfbewegungen steuern oder ermöglichen Gespräche auf Augenhöhe.
Bewegte Bilder aus verschiedenen Perspektiven in kinoreifer Qualität aufzunehmen, war für Benutzer von Rollstühlen bisher eine Herausforderung.
Doch dann entwickelte der Gründer einer inklusiven Filmproduktionsfirma in London eine ausgeklügelte Kamerahalterung für sein elektrisches Gefährt. Das Gestell liefert eine 3-stufige Bildstabilisierung ähnlich einer SteadyCam und verteilt die Last von 10 bis 13 kg schwerem Filmgerät ideal auf den Unterbau.
Zusätzlich dient die Kombi als Alternative für Dolly-Tracks. Denn ähnlich wie bei einer Kamera auf Schienen bleiben bei Fahrten mit dem elektrischen Rollstuhl die Aufnahmen bis zu Geschwindigkeiten von 20 km/h stabil.
Andere sorgen mit Gesten vor der Kamera für mehr Inklusion oder ermöglichen Filmfestivals in Gefängnissen.



