
Eine Schuhsohle kann helfen, Stürze vorherzusehen.
Die Art, wie Menschen gehen, erlaubt auch Rückschlüsse auf die mentale Gesundheit. Das zeigt die Studie eines Forschungsteams in Texas.
30 junge Menschen beantworteten zuerst einen Fragebogen, ob und wie stark sie von Depressionen oder Angstzuständen betroffen sind. Danach wurden sie beim Gehen oder Aufstehen von einem Stuhl mit 16 Kameras gefilmt.
Merkmale des individuellen Gangs wie Bewegungen der einzelnen Gelenke lieferten 68 reflektierende Marker an einem Anzug, den sie dabei trugen. Dann trainierte das Team einen Algorithmus mit den Antworten und Bewegungsmerkmalen an.
Nach dem Filmen von weiteren Personen, die keinen Fragebogen ausfüllten, sagte das System Fälle mit reduzierter mentaler Gesundheit zu 75% richtig voraus.
Tanzen hingegen liefert Hinweise auf Autismus.



