
Essbare Drohnen könnten zukünftig schnelle Hilfe an unwegsame Orte bringen.
Ein Forschungsteam in Dänemark will bald große Schiffe auf See mit einer vollautonomen Drohne ausstatten. Der Flugroboter soll, sobald Menschen über Bord gegangen sind, zügig eine Schwimmweste mit GPS-Sender zu ihnen bringen.
Denn die verlängert ihre Überlebenschancen und führt Rettungsboote zielgenau hin. Die Drohne ist mit je einer Infrarot-, Farb- und Wärmebildkamera ausgestattet, um Menschen selbst bei Nacht im Meer zu finden.
Sie kann 30 Minuten lang eine Fläche von einem Quadratkilometer absuchen. Ein Algorithmus grenzt das wahrscheinlichste Gebiet ein und nutzt dazu den Ort und Zeitpunkt des Sturzes, die Schiffsgeschwindigkeit sowie Daten zu Wind- und Strömungsverhältnissen.
Bei Sichtkontakt hilft in Seenot geratenen Menschen ein drahtlos gesteuerter Rettungsring.



