
Neue magnetische Moleküle könnten die Speicherkapazität von Festplatten erhöhen.
Doch ein Forschungsteam in Wien hat mit dem weltweit kleinsten QR-Code gezeigt, dass bei Speicherdichte und Energieeinsparung noch viel Luft nach oben ist.
Die einzelnen Bildpunkte des Codes wurden mit einem Ionenstrahl in einer Größe von 49 Nanometern in einen keramischen Dünnfilm geschnitzt. Das Ganze lässt sich nur mit einem Elektronenmikroskop erkennen und auslesen, da der gesamte QR-Code lediglich 1,98 Quadratmikometer groß (kleiner als Bakterien) ist.
Mit dieser Methode könnten 2 Terabyte Daten auf einer DIN-A-Seite gespeichert werden. Keramik als Material würde – ähnlich wie DNA – die Stabilität des Speichermediums für Jahrhunderte sichern. Ganz ohne weiteren Energieverbrauch oder Kühlung.
Übrigens: Mikropartikel machen QR-Codes als Echtheitssiegel für Produkte oder Dokumente fälschungssicher.



