
Knochenbrüche lassen sich mit einem abbaubaren Klebstoff behandeln. Schwer beschädigte Knorpel in Gelenken erfordern meist den Einsatz eines künstlichen Gelenks.
Für die Vorstufe mit Rissen oder Abschürfungen an Knorpeln hat ein Startup in den USA ein rundes Implantat mit mehrlagiger Gitterstruktur entwickelt, das die Verletzungen heilen soll.
Drei verfügbare Größen werden aus einem Nylon-Verbundstoff im 3D-Drucker hergestellt. Mit einem Reparaturset wird in einen minimal-invasiven Eingriff die verletzte Knorpelschicht herausgeschnitten und dort das Implantat eingepresst.
Im Laufe der Zeit siedeln sich Blut und Zellen aus dem tieferen Knorpelbereich in der Gitterstruktur an und bilden neues Knorpelgewebe. Vorklinische Tests waren erfolgreich.
An einer Biopaste mit ähnlicher Wirkung wurde bereits geforscht. Eine intelligent gesteuerte Einlage wiederum verhindert schmerzhafte Reibungen beim Tragen von Prothesen.



