
Proteine rücken Übeltätern wie Viren auf die Pelle.
Eine faszinierende Anwendung für Proteine in der Strafverfolgung untersuchte jetzt ein Forschungsteam in Australien.
Wenn sich an Haaren von Tatorten keine DNA befindet, können Haarproteine als Beweismittel bei der Identifizierung von Personen dienen. Denn die Struktur von Proteinen besteht ähnlich wie DNA aus einer Abfolge von Aminosäuren.
Allerdings unterscheidet sich diese Sequenz von Person zu Person durch einzelne, genetisch veränderte Peptide und daraus ergibt sich ein unverwechselbares Profil.
Die feinen Unterschiede zeigen sich im Massenspektrometer. Damit ließe sich aus einer Menge verschiedener Proteine, die ähnlich wie DNA-Proben von Personen gesammelt werden, eine Übereinstimmung ermitteln.
Fluoreszierende Proteine von Quallen hingegen machen Fingerabdrücke sekundenschnell sichtbar und DNA punktet auch bei der Datenspeicherung.



