
Flöhe helfen dabei, Bakterien von Implantaten fernzuhalten.
Bei Fröschen wiederum wurde nun ein japanisches Forschungsteam auf der Suche nach einem Mittel gegen Darmkrebs fündig.
Untersucht wurden insgesamt 45 Bakterienstämme aus dem Darm von japanischen Laubfröschen, Feuerbauchmolchen und Langschwanzeidechsen. Von 9 wirksamen Stämmen war der des Laubfrosches am effektivsten.
Nach intravenöser Verabreichung der einzelligen Organismen in das Modell eines Mäusedarms wurden die Tumorzellen zu 100 Prozent zerstört – ohne Auswirkungen auf andere Organe.
Zusätzlich regten sie das Immunsystem an, T-Zellen und weiße Blutkörperchen zur Bekämpfung von Krebs zu bilden.
Die Bakterien waren nach 24 Stunden verschwunden und verursachten nur leichte Nebenwirkungen bis zu maximal 72 Stunden.
Hoffnung gibt auch die Forschung an der Umkehr von Darmkrebs oder einem universellen Impfstoff gegen Krebs.



