
Auf dem Meer können Algen und Roboter bei der CO2-Reduzierung Hand in Hand arbeiten.
Ein Forschungsteam in New York setzt auf algenähnliche Bakterien, um über Fotosynthese das Kohlendioxid in Räumen stark zu reduzieren. Sie nutzten Cyanobakterien und betteten sie als Anode in eine biologische Solarzelle ein.
Fünf solcher Solarzellen wurden als Blätter an einer kleinen, künstliche Baumstruktur befestigt und alles zusammen eingetopft. Kleinste Kanäle in den Blättern versorgen die Bakterien über Kapillareffekte mit Wasser und Nährstoffen aus dem Topf.
Zimmerlicht aktiviert die Fotosynthese der Bakterien, wodurch diese CO2 um 90% reduzieren und in Sauerstoff umwandeln. Gleichzeitig werden über die Solarzellen 140 Mikrowatt Strom erzeugt.
Auf die Membran von Seidenwürmern hingegen wirkt Luftfeuchtigkeit elektrisierend und Lautsprecher können für zusätzliche Frische sorgen.



