
Pfefferminzöl schützt klinische Hilfsmittel wie Katheter vor Bakterienbefall.
Nach dieser Erkenntnis stieß derselbe Professor in Australien mit einem anderen Forschungsteam auf die medizinische Wirkung von Vanillin.
Der natürliche Aromastoff aus der Vanilleschote ist chemisch stabil und bietet mehrere Vorteile, die speziell bei chronischen Wunden hilfreich sind. Er neutralisiert freie Radikale, wirkt entzündungshemmend und ist antibakteriell.
Zusätzlich fördert die Molekularstruktur von Vanillin neue Verbindungen innerhalb eines Materials und hilft so dem Gewebe sich zu reparieren.
Vanillin kann gut mit unterstützenden Stoffen wie Chitosan oder Johannisbrotkernmehl für heilende Hydrogels gemischt werden. Auch Verbände aus Zellulose-Nanofasern mit dem integrierten Aromastoff zeigten eine schnellere Wundheilung.
Interessant wäre, ob sich gentechnikfrei produziertes Vanillin aus Mais genauso eignet. Auch Großbritannien arbeitet an einem innovativen Verbandsmaterial.



