
Moderne Funkchips kommen mit minimaler Energie aus.
Die 2022 veröffentlichte Version der am meisten genutzten, künstlichen Intelligenz hat beim Antrainieren allerdings über 1.200 Megawatt verbraucht. Einem Startup aus London sind KI-Systeme in dem Stadium zu energiehungrig.
Ausgegründet aus einem Uni-Forschungsprojekt setzen sie statt elektrischer Signale für die Kommunikation mit KI-Chips daher auf verstärktes Laserlicht im Ultrabreitbandbereich.
Ein Netzwerk von tausenden Grafikprozessoren könnte so in Lichtgeschwindigkeit den Leistungsverbrauch beim Antrainieren eines zu dem von 2022 vergleichbaren System auf 30 Megawatt senken.
Eine Effizienzsteigerung um das 40-fache. Gleichzeitig würde sich die benötigte Zeit auf ein Hundertstel reduzieren.
Das könnte insbesondere die Entwicklung von Systemen mit Fokus auf Klimawandel, wie etwa die Auswertung des weltweiten Schiffsverkehrs oder der Warnsignale bei Waldbränden, nachhaltig beeinflussen.



