
Bei der Nutzung von Smart-Home-Geräten lässt sich die Privatsphäre schützen.
Versteckte Überwachungskameras in Ferienwohnungen oder Hotels stellen hingegen ein Risiko dar und dem widmete sich kürzlich ein Forschungsteam in Südkorea.
Sie entwickelten einen günstigen Smartphone-Aufsatz mit 15 gitterförmig integrierten LED-Lampen und passender Software.
Während mit dem Smartphone verdächtige Objekte wie Bilderrahmen oder Uhren gefilmt werden, leuchten die LED-Lampen hintereinander auf.
Dadurch werden die Gegenstände aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Anhand der aufgenommenen Reflektionsmuster kann die Software zwischen Kameralinsen mit ihrer typischen Krümmung und einfach glänzenden Objekten unterscheiden.
In Tests mit 30 Objekten wurden 94% innerhalb von 5 Sekunden richtig erkannt.
Handys können auch bei der Bestimmung des Blutzuckerspiegels helfen oder als Hosentaschen-Mikroskop dienen.



