
Elefantenrüssel inspirierten bereits zu hydraulischen Hilfsmitteln.
Ein Forschungsteam in China nahm sich jetzt das Maul des Neunauges als Vorbild für einen hybriden Saugnapf. Dieser hat ähnlich dem urzeitlichen Fisch eine weiche Silikonlippe zum Abdichten am äußeren Rand.
Statt der Greifzähne in der Mitte wurde auf runde Noppen aus einem Formgedächtnispolymer gesetzt, die ein integriertes Heizelement vor dem Greifen auf 33 Grad erwärmt und flexibel macht.
Durch Anlegen eines Unterdrucks werden die Noppen in Hohlräume von unebenen Oberflächen eingesogen und bleiben nach dem Abkühlen stabil verhakt.
Zusammen mit dem Unterdruck kann der Saughalter selbst unter Wasser bis zu dem 850-fachen seines Gewichts von 70 Gramm halten.
Leichte Greifer gibt es auch dank Origami-Techniken und selbst Oktopusse liefern eine Blaupause für Saugnäpfe.



